26.10.2017

Mehrere Monate Training, gute Gesundheit und Interesse am Rennsport. All diesen Dingen muß man sich beim legendären IRONMAN Rennen in Barcelona stellen. Kopos hat solch eine Person in seinen Reihen. Es ist der Außendienstmitarbeiter Artur Kaczorowski aus der polnischen Tochtergesellschaft.

Das Aufeinandertreffen mit diesen mutigen Menschen, für die harte Arbeit nur ein Wort ist, war eine große Herausforderung für Arthur. Unter den 3 000 Teilnehmern startete er in der Altersklasse 30 bis 34 Jahre. Schwimmen, Radfahren und Laufen in einer Gesamtzeit von 10:44:21Std.

1. Hast du schon einmal am Ironman teilgenommen?

Nein, das war mein Debüt im Ironman (3,8 km Schwimmen, 180 km Radfahren, 42,195 km Laufen).

Ich habe meine Vorbereitung auf den Ironman vor über einem Jahr begonnen. Ich starte seit über 5 Jahren im Triathlon, aber keiner meiner vorherigen Triathlons ist mit Ironman vergleichbar. Ich habe an 5 Marathons und mehreren kürzeren Triathlon Distanzen teilgenommen.

  

2. Was war das Härteste für dich im Rennen; Fahrrad, Laufen oder Schwimmen?

Was den IronMan so schwierig macht ist die Distanz jeder einzelnen Disziplin. Die erste Stufe ist Schwimmen im Mittelmeer wo es Meeresströmungen und Wellen gibt. Das war nicht leicht, aber als ich ins Wasser ging wusste ich, dass ich es bis zum Ende schaffen würde, da ich für das Schwimmen am meisten trainiert habe da ich hier die größten Schwächen hatte. Im letzten Jahr habe ich das Fahrradfahren verbessert und wusste, ich machte hier den größten Fortschritt. Der erste Teil der Fahrradstrecke war ruhig und ich hatte viel Kraft bis der Wind zunahm. Ab da war es wirklich schwer gegen den Wind zu fahren und ich fühlte mich danach sehr müde. Trotz des Windes war die Zeit beim Fahrradfahren besser als ich erwartet hatte. Meine Durchschnittsgeschwindigkeit lag bei 34km/h auf 180 km. Ich war aufgeregt, als ich zur Laufstrecke kam, weil das Laufen meine Stärke ist. Am Anfang war das Laufen sehr einfach und ich fühlte mich großartig. Zwischen Km 7 und Km 16 hatte ich eine Krise und musste langsamer laufen. Da erinnerte ich mich an die Worte meines Freundes: “ Denk daran, du gehst nach Barcelona um den Iron Man zu beenden. Konzentriere dich nicht auf deine Zeit - Kopf hoch - mach weiter und du wirst eine gute Gesamtzeit erzielen.” Jetzt nutzte ich auch die Verpflegungsstationen, die alle 2,5 km aufgestellt waren. Hier aß ich Bananen, Orangen und trank isotonische Getränke wie Cola und Red Bull. Als meine Kraft zurück kam begann ich wieder in meinem Anfangstempo zu laufen und kontrollierte meine optimale Herzfrequenz und Geschwindigkeit. 5 km vor Ende zog ich meinen Puls Gurt von meiner Brust und begann auf 4,5 Min/Km und mehr zu beschleunigen. Am Ende lief ich den Marathon unter den von mir geplanten 4 Stunden.

  

3. Wie hast du dich nach dem Rennen gefühlt?

Nach dem Rennen war ich sehr müde. Ich hatte fast nicht mehr die Kraft mein Fahrrad und meine anderen Sachen aus der Umkleide zu holen. Nachdem ich die Sachen abgeholt hatte, schaffte ich es kaum zurück zum Hotel. Ich war jedoch sehr zufrieden und stolz auf mich, denn ich habe die komplette Distanz des Iron Man beendet. Vor einem Jahr war das nur ein Traum - ich habe diesen Traum wahr werden lassen.

  

4. Plannst du den IM auf Hawaii zu versuchen?

IM auf Hawaii? Beim Iron Man auf Hawaii anzutreten ist mein neuer Traum. Wenn ich das Glück hätte, einen Platz für den Iron Man auf Hawaii zu ergattern, würde ich nicht einmal eine Sekunde überlegen um JA zu sagen. Ich hoffe, dass ich eines Tages die Chance bekommen werde gegen den besten Iron Man auf Hawaii anzutreten.

Viel Glück Artur!